• Instagram
  • Twitter
  • Facebook
  • YouTube
  • Start
  • Wer sind wir?
  • Aktuelles
  • Politische Bildung
  • Kampf um Demokratie
  • Erinnerung und Gedächtnis

Aktuelles

ERMiNe

Arbeitstreffen in Berlin


Vom 24. bis 26. November 2025 fand in Berlin das Arbeitstreffen des europäischen Projekts „ERMiNe – European Return and Migration Network“ statt, das von der Werkstatt für Sozialforschung koordiniert wird.

Veranstaltungsort war an allen drei Tagen der Refugio Pavillon in der Lenaustraße in Berlin-Kreuzberg.

Im Mittelpunkt stand das Ziel, die Perspektiven von Migrantinnen, Rückkehrerinnen und Diaspora-Gemeinschaften stärker in fachliche und politische Debatten einzubringen.

Der erste Tag begann mit einer Einführung in die Ziele und den Ablauf des Treffens sowie einem Fachbeitrag von Bettina Wagner von der EU-Gleichbehandlungsstelle.

Anschließend lag der Schwerpunkt auf der Zukunft des ERMiNe-Projekts im Bereich „Mentale Gesundheit“.

Am Nachmittag berichteten Davor Tunjić und Alexandra Kramer vom Projekt „Faire Mobilität“ über faire Arbeits- und Lebensbedingungen für mobile Beschäftigte.

Den Abschluss bildete eine Stadtführung von Querstadtein e.V. zum Thema „Obdachlosigkeit und Migration“, die den Blick auf urbane Armut und Ausgrenzung schärfte.

Verschiedene Organisationen nutzten das Treffen zudem, um ihre Beratungs-, Kultur- und Empowermentangebote für Migrantinnen und Migranten vorzustellen.

Darunter war auch der Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V.

Der zweite Tag widmete sich vor allem praktischen Ansätzen der Netzwerkarbeit und der digitalen Ansprache von Zielgruppen.

Sabina Folnović Jaitner vom Projekt „Social Media Streetwork“ bei Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung zeigte, wie Beratung und Erstinformation über soziale Medien organisiert werden können, um EU-Bürgerinnen und -Bürger, Minderheiten sowie von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen niedrigschwellig zu erreichen.

Im Anschluss fand ein Arbeitstreffen im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) statt, bei dem Anknüpfungspunkte zur nationalen Politik diskutiert wurden.

Am Nachmittag stand die Zukunft des Netzwerks im Fokus: Dabei ging es um Professionalisierung, Verstetigung und organisationsübergreifende Zusammenarbeit.

Der Abschlusstag diente der inhaltlichen Bündelung und strategischen Ausrichtung.

Am Vormittag wurde unter dem Titel „The future of ERMiNe: Pillar I. Working with our diaspora communities“ über zukünftige Formen der Zusammenarbeit mit Diaspora-Gemeinschaften diskutiert.

Daran schloss sich eine umfassende Reflexionsphase an, in der das erste Projektjahr bilanziert, Lernerfahrungen ausgetauscht und Verbesserungsbedarfe identifiziert wurden, bevor das Treffen mit einem gemeinsamen Mittagessen endete.


Über alle Tage hinweg standen drei Themenbereiche im Vordergrund, die auch für die Arbeit der Werkstatt für Sozialforschung zentral sind:

Arbeit mit Diaspora-Gemeinschaften

Verbesserung von Teilhabe, politischer und sozialer Partizipation sowie Informationszugängen für Migrant*innen.

Stabilisierung des europäischen Netzwerks

Stärkung bestehender Strukturen, Professionalisierung und Ausbau organisationsübergreifender Zusammenarbeit.

Mental Health

Analyse sozialpsychologischer Belastungen im Kontext von Migration und Entwicklung bedarfsgerechter Unterstützungsformen.


Werkstatt für Sozialforschung
  • Facebook
  • Twitter
  • YouTube
  • Instagram

DATENSCHUTZ

Impressum

© 2026

Werkstatt für Sozialforschung

Alle Rechte sind vorbehalten.