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Aktuelles

Online-Gespräch

Strategien gegen die extreme Rechte – wirken sie?


Anfang 2024 gingen in ganz Deutschland Hunderttausende auf die Straße, um gegen den Vormarsch der extremen Rechten zu protestieren. Es schien ein Wendepunkt zu sein. Doch kaum ein Jahr später bestätigten die Bundestagswahlen 2025, was viele befürchtet hatten: Die AfD festigte sich als zweitstärkste politische Kraft des Landes — und in einigen ostdeutschen Bundesländern als stärkste.

Wir alle wissen, dass diese Entwicklung kein deutsches Phänomen ist, sondern weltweit zu beobachten ist. Eine Epidemia Ultra.

Dabei ist der deutsche Fall besonders interessant:

Jahrzehntelang galt das Land aufgrund seines historischen Erbes als außergewöhnlich widerstandsfähig gegen die extreme Rechte. Das hat sich geändert: Die Themen der extremen Rechten sind zu den Themen aller Parteien geworden — rechts wie links. Der Ansteckungseffekt durchzieht alle Ideologien.

Das wirft zwei drängende Fragen auf: Wie entsteht diese diskursive Ansteckung, und welche Rolle spielen die demokratischen Parteien selbst bei der Normalisierung extremer Positionen? Und auf der anderen Seite: Was kann die Zivilgesellschaft — von Gewerkschaften und Sportvereinen bis hin zu Kirchen und Freiwilligen Feuerwehren — diesem Vormarsch entgegensetzen, und wie viel wissen wir wirklich darüber, ob ihre Strategien wirken?

Darüber sprechen wir mit Daniel Saldivia Gonzatti und Hans Jonas Gunzelmann, Forscher am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).


Warum ist das für unsere Reihe wichtig?

Erfahrungen aus verschiedenen Ländern zeigen: Rechtsradikale Regierungen versuchen, Institutionen zu schwächen, historische Narrative umzuschreiben, die Rechte von Minderheiten zurückzudrängen und zivilgesellschaftliche Räume einzuengen

Politische Bildung stärkt hier die demokratische Resilienz, indem sie kritisches Denken, Dialog und handlungsfähige Netzwerke fördert.

Genau das ist der Antrieb unserer Reihe.


23. Februar, 19:00 Uhr (Deutschland)

Online und kostenlos · mit Simultanübersetzung Deutsch/Spanisch


Hinweis: Für Teilnehmende außerhalb der genannten Städte kann die lokale Sommerzeit abweichen. Bitte die eigene Zeitzone prüfen.

Chile (Santiago): 15:00 Uhr (CLST/UTC-3)

Argentinien (Buenos Aires): 15:00 Uhr (ART/UTC-3)

Mexiko (Mexiko-Stadt): 12:00 Uhr (CST/UTC-6)


In Kooperation mit

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