Online-Gespräch
Wie sollte politische Bildung gegen Rechtsextremis-mus wirklich funktionieren?
Mehr als Workshops: Was politische Bildung gegen Rechtsextremismus wirklich braucht
Workshops, Unterrichtsmaterialien und Vorträge an Schulen gelten als naheliegende Antworten auf den Aufstieg der extremen Rechten in Deutschland und anderen Ländern.
Doch wird sie der Herausforderung tatsächlich gerecht? Erreicht sie die Menschen, die sie erreichen soll? Oder bleibt sie in Formaten und Strukturen gefangen, die längst nicht mehr greifen?
Diesen Fragen ging ein von dem Wissensnetzwerk Rechtsextremismusforschung (Wi-REX) an der Hochschule Niederrhein organisierter Expert*innenworkshop mit Teilnehmenden aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung nach. Die zentralen Ergebnisse sind im Short Report „Rechtsextremismus als Herausforderung politischer Bildung“ dokumentiert.
Um mehr über diese Erkenntnisse zu erfahren, sprechen wir mit Denis van de Wetering. Er ist Mitautor des Berichts und Experte für Populismus, Rechtsextremismus, Radikalisierungs– und Deradikalisierungsprozesse sowie Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich.
Darüber hinaus werden wir erörtern, welche konkreten Änderungen bei den Inhalten, Formaten und Finanzierungs-strukturen erforderlich sind, damit die politische Bildung wirksam auf Rechtsextremismus reagieren kann

Montag, 13. Juli, 19 Uhr (CET)
Die Veranstaltung findet auf Deutsch mit simultaner Übersetzung ins Spanische statt.
Warum ist das für unsere Reihe wichtig?
Erfahrungen aus verschiedenen Ländern zeigen: Rechtsradikale Regierungen versuchen, Institutionen zu schwächen, historische Narrative umzuschreiben, die Rechte von Minderheiten zurückzudrängen und zivilgesellschaftliche Räume einzuengen
Politische Bildung stärkt hier die demokratische Resilienz, indem sie kritisches Denken, Dialog und handlungsfähige Netzwerke fördert.
Genau das ist der Antrieb unserer Reihe.


